18. September 2007

Warum so kompliziert?

Hab mir in letzter Zeit einige CMS / Blog-Systeme angeschaut, da ich keine Zeit mehr hab eigenes Zeug zu entwickeln.

Für den privaten Bereich hab ich mir u.a. Moveable Type angeschaut. Tolles System. Bloß hab ich das mit den Templates noch nicht ganz kapiert (seis drum - habs mir nur ca. ne Stunde lang angeschaut). Vielleicht hab ich nur so ne komische Denkweise da ich seit 1 1/2 Jahren mit Wordpress arbeite.

Was mich im Moment noch davon abhält ist, wie ich von Wordpress zu MT exportieren soll. Mal Googlen :-)
Textpattern war auch eins der Systeme das ich mir angeschaut habe. Wobei mir das UI von MoveableType besser gefällt.

Was war da noch… eh Joomla, Drupal, Serendipity (? heißt doch so ?) und RosCMS (mehr oder minder durch Zufall angeschaut)

Seit längerer Zeit arbeite ich an dem neuen Internetauftritt meines Arbeitgebers. Immer noch basierend auf nem selbstentwickelten CMS. Funktioniert zwar halbwegs, ist aber absolut nicht Benutzerfreundlich. Und wegen jeder Inhaltsänderung diesen riesigen Aufwand zu betreiben macht keinen Spaß.

So: “Jeder” lobt Typo3. Also hab ichs mir mal angeschaut. Heißt: Installiert. Und rumprobiert… Aha… Seiten hinzugefügt. Toll! Seiteninhalt bearbeitet. Toll. Dann hab ich versucht das Ding anzuschauen. “No Template” super… äh… “Template hinzufügen”.. aha “Hello World”… toll. HTML? wohin? PHP? CSS? WTF!?!?!

ok… macht irgendwie kein Spaß…

Hab ich ein paar andere Sachen angeschaut… bei vielen das Manko: KEINE MEHRSPRACHIGKEIT. Und wenn dann nur über irgendwelche Plugins die im PRE-Alpha Stadium sind. (und natürlich nicht funktionieren)

So, jetzt hab ich mir ne DVD von Video2Brain zugelegt “Typo3 Grundlagen” (oder so ähnlich). Aha! So also. Template dahin. So hochladen. Da HTML hin. Da CSS hin. Dynamische Menüs blablabla.

Fazit: TypoScript ist anscheinend sehr mächtig, aber irgendwie (im Vergleich zu meinem CMS oder Wordpress) steht der Zeitaufwand für Änderungen nicht sonderlich im Verhältnis zur eigentlichen Änderung.

Aber: Typo3 macht zumindest was man “ihm” sagt. Und es erfüllt - momentan - noch all die Anforderungen die ich hab. Mal sehen. Vielleicht bau ich wirklich was damit. Andernfalls fällts auch das in die Tonne.